Donnerstag, 4. Juli 2013

Bilder der letzten Wochen



Von Deutschland zurück nach Rio

Sie waren alle wieder da, bei den Streifzügen durch so sehr vertrautes Gebiet im Müritz-Nationalpark



ohne Scheu 


direkt  auf uns zu  


genießen wir alle die wenigen warmen Tage



es war ja soooo kalt und wir haben sooo sehr gefroren



Rückflug nach Rio, die Kanaren diesmal von oben­­­­, gute Sicht auf Teneriffa und den Teide


Squalls über den Wolken



verursachen oberhalb der Wolkenschicht genau so viel Wind wie auf See darunter.
     Hier hieß es nicht reffen sondern anschnallen wegen Turbulenzen



Anflug aufs abendliche Rio



wir bleiben die Nacht in Rio im Hotel Amazonas – Blick aus unserem Zimmer



vor dem Eingang des Hotels wartend wir am Morgen auf das Taxi

Dienstag, 2. Juli 2013

Viel Regen

Wir sind mit dem Boot nach Abraao auf Ilha grande umgesiedelt. Heute Nacht ist eine Kaltfront mit bis zu 20kn Wind (das ist nicht viel) durchgezogen. Nun regnet es schon seit gestern abend ununterbrochen. Ab morgenist die Sonne dann wieder voll da.

Samstag, 29. Juni 2013

Flieger der Nacht

Vier Nächte waren wir nun in Angra dos Reis. Diesmal haben wir aber
mitten in der Bucht geankert. Das ist besser, da dann die Geräuche der
Stadt uns nicht so massiv erreichen. Insbesondere das Kläffen der
Hunde. Und davon gibts in Angra ne Menge. Die Leute halten sie, damit
die Grundstücke bewacht sind. Ansonsten waren wir ordentlich
einkaufen, da wir erstmal wieder in den Buchten unterwegs sind.
Abschied nehmen hieß es dann gestern zum Kaffee bei uns an Bord von
"Conny" mit seiner Silver Cloud und auch von Rozi und Johann mit dem
Trimaran "Pollen" die nun weiter Richtung Norden segeln.
Wir sind dann abends noch rüber zur Ilha Grande und waren grad zur
Nacht wieder in einer uns bekannten sehr schönen Bucht.
Diesmal ist es mir sogar gelungen ein Foto von den Mückenjägern zu schiessen.

Sonntag, 23. Juni 2013

Live am wasserfall von sitia forte

Eine kleine wanderung zum wasserfall mit rozi und johann.

Freitag, 21. Juni 2013

Einbau Wallas Dieselkocher

Nun sind wir schon wieder eine Woche in Brasilien.
Die Stadt Angro dos Reis haben wir nach 2 Nächten verlassen und treiben uns nun wieder in einsamen Buchten rum. Luft und Wasser sind so bei 23 Grad. Mal Sonne, mal Wolken und auch mal Regen.
Seit einer Woche sind wir auch "gemächlich" dabei die diversen Einbauten "Mitbringsel aus Germany" einzubauen.
Der erste größere Einbau ist der neue Wallas Dieselkocher.
Er ist nun drin und funktioniert.
Von oben

Von unten
Der erste Eindruck:
- Ist gut
- Er braucht etwa 5 Minuten bis er Wärme bringt
- Der Abgasventilator macht ein leichtes (nicht unangenehmes Geräusch)
- Das Abgasrohr ist 2 m lang, von uns teilweise mit einem Hitzeschutzband ummantelt.
- Beim Edelstahl-Abgasauslas besteht nicht die Gefahr des verbrennens der Haut.
- Als Tank dient ein eigener 20 Liter Dieselkanister.
- Links auf dem Ceranfeld ist das Hauptkochfeld, rechts daneben ein Feld mit geringerer Leistung.

Montag, 17. Juni 2013

Zurück bei Ilha Grande

Nach dem langen Flug und zwei Tagen in Angra dos Reis, sind wir erstmal wieder in eine schöne Bucht von Ilha Grande gefahren.
Aber faulenzen ist nicht. Nachdem mich drei Tage elendiges Jucken an den Füßen gepeinigt hatte ( Übeltäter gefunden: Medizin - GeloMyrtol Teufelszeug !!) kommt das Boot dran.  Christel hat heute schon angefangen den starken Bewuchs am Unterwasserschiff zu entfernen.
Ich habe den neuen Wallas Diesel Kocher eingebaut. Heute abend ist sein erster Einsatz.
Das Klima ist gut. Luft und Wasser um die 23 Grad. Mal Regen, mal Sonne.
Kein Zeitdruck - So kann man das geniessen.

Freitag, 14. Juni 2013

Back in brasil

Nach 12 stunden flug, mit zwischenstopp in madrid, haben wir nun die erste nacht in rio verbracht. Gleich geht es weiter mit dem bus nach angra dos reis.
Anbei, blick aus dem hotelfenster.

Mittwoch, 15. Mai 2013

Was ging bisher kaputt - Hat sich bewährt

Wir sind nun fast 11 Monate unterwegs und haben etwa 8000 Meilen auf der Logge.
Auch für das Boot war das ne ziemliche Belastung.

Vor der Abfahrt wurden einige Gewerke erneuert:
  • Beide Segel
  • Solaranlage incl. Batterien
  • Navigationselektronik
  • Autopilot
  • Rollanlage (konnten bei ebay vor dem Törn die obere und untere Rolle günstig erwerben und einbauen)
  • Wassermacher Echotec DM260
  • und diverse andere kleinere Teile

Ich versuche hier mal eine Aufstellung der Defekte:
1. An Deck:
  • Lümmelbeschlag leiert schon wieder aus. Werde wohl einen neuen feilen.
  • Segelabweiser (im Rigg für die Genua)
  • Der Lazyjackstoff ist alt und bekam immer wieder Risse oder Nähte gingen auf. (Christel hat nachgenäht und geflickt)
  • Auch das Bimini ist alt und muss hier und da nachgearbeitet werden.
  • Die Lewmar-Luken (lecken teilweise). Abhilfe mit Tolleys Dichtmittel in die Dichtung.

2. Navigationselektronik: Simrad:
  • Der Plotter NX40 (3 Jahre alt) hat im Display seitlich leicht Ablösungen, kann aber wohl so bleibenDas Fischfindermodul im NX40 ist defekt. Wir deaktivieren es und hängen einen autarken Geber ins Simnet.
  • Der Windmesser hat die korrekten digitalen Daten. Die Zeiger (analog)  zeigen aber falsch an. (Ist zur Reparatur - Garantie)

3. Bordelektrik:
  • Unser Solarkonzept ist nur teilweise aufgegangen. Die Stromgewinnung über insgesamt 4 Module (3x240 + 1x100) ist sehr gut. An Top Tagen bis zu 4kwh. An durschnittlichen Tagen ca. 2kwh.Allerdings sind nun nach 2 Jahren die 5x150Ah AGM Batterien hin. Grund: Vemutlich das Kochen über die Induktionsplatten. Die dann doch hohen Ströme über die Inverter "hauen" wohl zu sehr in die Batterien. Obwohl wir selten unter 70% (Batteriefüllung) gehen mussten.Daher gab es nun in Brasilien neue Batterien 720AH AGM für ca. 1150€.
    Wir stellen das Konzept um und werden einen Wallas Dieselkocher einbauen. Wasserkocher und Backofen bleiben elektrisch.
  • Kühlschrank: Der war im Norden von Brasilien leistungsmäßig am Anschlag. Lief fast ununterbrochen.

Weiterhin waren/sind als Ersatzteile dabei:
  • zweite Genua (die alte)
  • diverse Filter (Öl, Diesel)
  • Simmeringe für Saildrivewelle unten und eine neue große Manschette
  • Ventildeckeldichtungen
  • Impeller
  • Simmeringe für Seewasserpumpen
  • Ein Bolzen für die Verbindung Ruderstange auf Ruder
  • Ein Anlasser, eine Lichtmaschine
  • Jabsco Wartungskitts
  • jede Menge Kleinkram für Elektrik und Sanitär
  • einiges an Werkzeug

Besonders bewährt haben sich:
  • Der 1000W Torqeedo Elektroaußenborder fürs Dinghi. Wir nutzen den Benziner fast gar nicht mehr. Sinnvolle Wattzahl für den Vortrieb sind ca. 300 Watt. Damit fährt under Dinghi bei 2 Personen dann etwa 3,2kn und wir kommen etwa 5 Meilen weit.
  • Der Autopilot hat nie versagt. Prima im Windmodus, bei Kompass oder Nav "eiert" der Kurs allerdings ein wenig.
  • Die Solaranlage
  • Die Segel von AST aus Stettin
  • AIS und Radar (wobei die kleinen Fischerboote oft nicht zu erkennen sind)
  • Die Waschmaschine (Unabhängikeit)
  • Der Wassermacher von Echotec
  • Die Elektroräder 20 Zoll Alu Rex. Allerdings nun schon mit einigen Korrosionsstellen.
  • Der Kajak von Hobbie (Mirage Sport - macht echt Spaß)
  • Der Spot Satelliten - Messenger. Um "alles ok" und Position zu schicken.
Derzeit beschaffen wir:
  • Den Wallas Einbau Dieselkocher
  • Einen neuen Geber (Tiefenmesser) für das Simrad System
  • Einen zweiten Tiefenmesser (Nasa Target) mit Inneneinbaukit für den rechten Rumpf
Erwähnenswert:
  • 10 Zoll Android Tablet mit den Navionics Seekarten. Da unser Plotter drinnen ist, holen wir oft das Tablet mit den Seekarten nach draußen, um an kniffligen Stellen am Steuerstand die Karten sehen. Zudem laden wir uns manchmal vorher (z.B. im Hafen oder bei guter SIM-Verbindung ins Internet) über google maps die beste Auflösung der Satellitendarstellung von potentiellen Ankerplätzen runter. Das funktioniert dann später auch ohne Internetverbindung.
  • Handy oder Tablet mit Android und lokaler SIM-Karte (für Internet). Entsprechende Karten gabs bisher für jedes Land. Dadurch hat man in Küstennähe fast immer Internet. Zudem können wohl viele Android Geräte einen lokalen WLAN-Hot-Spot aufmachen, wodurch die anderen internetfähigen Geräte auch Internetzugriff haben.

Dienstag, 14. Mai 2013

Zurückin Deutschland

Nun haben wir unsrere grüne Ente in Angra zurückgelassen und sind für einige Wochen in Deutschland.
Familien und Freunde besuchen, den Frühling geniessen und Ersatzteile einkaufen.
Anbei ein Bild aus meinem Geburtsort Olsberg im Sauerland.

Samstag, 4. Mai 2013

Costa Verde - Angra dos Reis

Angra dos Reis, eine Stadt, fast so groß wie Braunschweig, gegenüber der Insel Ilha Grande am Festland.
Hier ist auch das Ein- und Ausklarieren aus Brasilien möglich.
Diese Vögel begleiten uns schon durch ganz Brailien. Leider kennen wir den Namen nicht.

Der Anleger von Klaus. Klaus ist der TO Stützpunktsleiter in der Region. Er hilft sehr gerne Seglern bei Fragen und ist auch, falls erforderlich, der Kontakt zu den Behörden.

Kleine Runde mit Klaus in die Marina

Dieses Kalkskelett konnten wir immer wieder finden. Wissen aber auch nicht wie das Tier dazu heißt.

sehr schöne, ruhige Inselgruppe nahe Angra

immer wieder eine andere tolle Insel umrahmt von den Bergen am Festland

fliegen dicht an uns heran und winken freundlich

gierige Goldmakrele, hatte den Bauch schon voller Fische 
und konnte nicht genug kriegen

schöne Kulisse, aber noch kein Ankerplatz für die Nacht

die wohnen doch nicht schlecht

Ihla Bonitas, Anlaufpunkt vieler Boote. 
Zum Übernachten nicht geeignet.

fühlen sich wohl bei uns und blühen prächtig