Dienstag, 16. Juli 2013

Abraao

In Abraao schauen wir immer mal wieder vorbei, ist es doch die beste und auch einzige Möglichkeit sich auf der Ilha Grande, von der wir uns noch nicht trennen wollen, mit Lebensmittel zu bevorraten.


wir ankern hier wieder in der großen Bucht vor Abraao

 Welcome IG ist der Name des kleinen Touristenbootes in brasilianischen Farben. Ja, es ist hier überall zu spüren, daß man auf der Ilha Grande willkommen ist und besonders in Abraao








eine typische Straße mit vielen bunten Hinweisschildern zu den vielen Pousadas (Pensionen) 



 Restaurantbesuch mit Emmy und Werner, ne Karte braucht keiner von uns :-)



 zentraler Platz des Ortes, gepflasterte Straßen wie hier gibt es nur wenige



 Schmale Gassen überall im Ort. Für die Fußgänger ausreichend, Autos gibt es kaum.



                                   

                                                   Es geht gemächlich zu in den Straßen.
   


                                           Fußball spielende KInder, ein Bild, das wir in Brasilien sehr oft sehen

es gibt hier sehr viele Glaubensrichtungen und dementsprechend viele Kirchen, deren Türen immer weit geöffnet sind.
In diese Kirche lockte uns der stimmgewaltige Gesang. So viel Enthusiasmus ist so schnell nicht zu übertreffen. 


+
Bei einem Blick durch die geöffneten Türen dieser Kirche vielen mir die vielen Jugendlichen auf.
Neugierig ging ich hinein. Was mich noch mehr erstaunte, der Pfarrer sprach zu den jungen Leuten in einem sehr angenehmen Deutsch mit Akzent. Es ging um das Gebot – Liebe deines nächsten wie dich selbst. Die Aussage des Pfarrers, man kann nicht jeden lieben, braucht man auch gar nicht. Wie wahr!

Freitag, 5. Juli 2013

nach 4 Tagen Angra dos Reis wieder zurück auf der Insel

Wir waren bei gutem Wind wieder nach Angra dos Reis gesegelt, haben unsere Besorgungen erledigt und sind nach 4 Tagen wieder Richtung Insel aufgebrochen. In Angra bleiben die meisten Segler nicht sehr lange. Verständlich, bei dem Schwell, den die vorbeifahrenden Boote verursachen, der Beschallung bis in die frühen Morgenstunden und der Wasserqualität.

wir ankern hier zwischen den Inseln in der schönen geschützten Bucht Freguesia de SantÁnna

 das Wasser war beim Schnorcheln etwas trübe, was der Unterwasserwelt wohl nicht schadet

 wie hier die kleine Palme rechts wachsen viele Bäume ohne viel Erdreich direkt auf dem Fels. Größer geworden scheinen sie die Felsen mit ihren Wurzeln zu umarmen und sich so zu halten

 flink und fleißig





schafft unermüdlich Sand aus ihrem Loch, schmeißt es schwungvoll davor und ist blitzschnell wieder im Loch verschwunden

im Schatten am Strand, leichtes Wellenrauschen, toller Blick, Entspannung pur
bei dieser Kulisse kann man den Wolken vom Cat aus stundenlang zu sehen


Streifzüge allein

In Sitio Forte auf der Ilha Grande waren wir das erste mal. Also mußte die Umgebung ausgiebig erkundet werden.

Es gibt für mich seit unserem Deutschlandbesuch eine weitere sehr angenehme Möglichkeit an Land zu kommen. In dem mitgebrachten knallgelben wasserdichten Sack paßt alles rein, was man für einen Landgang braucht. 




 immer wieder schön zu beobachten

 deutsche Zimmerpflanzen ;-) wo auch immer wir im Regenwald lang kommen

 und in diesen Mengen

 Quellwasser aus dem Berg, das letzte Stückf ließt es durch ein Bambusrohr

 scheinbar unterschiedliche Früchte an einem Zweig

 immer wieder schön, ein Ausflug mit unserem Kajak

 Neben dieser Hütte wohnt Robinson auf einem sehr schönen Grundstück, der sich wie viele Brasilianer für das Kajak interresierte. Warum aber hat er die Plane mit der Frau verkehrt herum angehängt? Wenn ich seine Einladung auf ein Getränk angenommen hätte, wüßten wir ganz sicher die Antwort.

Leider wurde es schon schummerig und ich mußte zurück. 



 kaum am Cat angekommen, scheint der Mond schon über die Berge

Bevor wir Sitio Forte wieder verlassen, muß ich schnell noch einmal an Land. Nicht um die dort gerade blühenden himmelblauen Orchideen zu bewundern oder noch eine Wanderung zu machen
 
nein, sondern um ein Staude von den unbeschreiblich wohlschmeckenden Bananen  zu ernten. Die Machete gut geschärft, schneidet die Staude wie Butter. Ein Kinderspiel, aber nichts für Kinder.

Ausflug mit guten Freunden

Wir hatten bei unserem ersten Landgang hier den Wasserfall nicht gefunden.
Rozivania und Johann kennen den Weg und zeigen ihn uns gern

 Rozi eine überaus sympathisch junge Frau, schade, dass unser Portugiesisch  nur aus einigen wenigen Wörtern besteht, wir hätten uns sicher viel zu erzählen. Mit einem Misch aus Portugiesisch,  Deutsch, Englisch und Zeichensprache verstehen wir uns aber prächtig.

 Wasserfall gefunden, die Wassermassen fallen nicht so üppig aus wie gewöhnlich.
 Schön ist es dort auch so.

 tut die nur so oder ist die doch nicht ganz ungefährlich

 auf dem Heimweg, Blick durch Weihnachtssterne und Palmen auf unsere Bucht

 hier liegen die Kokosnüsse einfach so auf der Wiese, keiner scheint sie zu wollen, aber wir

 und Bananen wollten wir doch auch noch

 Wir haben an Kokosnuß und Brotfrucht alle schwer zu tragen, Bananen haben da keinen Platz mehr meinen die Männer. Also zurück zu Cat und Trimaran.

Rozi und Johann haben die Brotfrucht zubereitet und uns hat sie richtig gut geschmeckt. 
Wann immer wir eine sehen, werden wir sie ganz sicher ernten. Sie darf nur nicht zu hoch hängen.

Entdeckungen beim Ausflug zu zweit

Wir liegen hier ruhig in Sitio Forte, können werkeln, ausgiebig Wäsche waschen ….. und die Umgebung erkunden

von dem Fort ist nicht mehr viel zu finden. Einige zugewachsene Steine am Wanderpfad und diese nicht sehr alte Mauer, an der man aber prima an Land kommt.



















Das fleißige Lieschen begegnet uns hier überall und scheint in den Wäldern das ganze Jahr über zu blühen.

sehr groß und wunderschön, mit leuchtend blauen Flügeln an der Innenseite, die er hier nicht zeigen wollte

Wandertafel am Zaun der Schule, da kann man sich ja gar nicht verlaufen

in Bildung soll in Brasilien zukünftig mehr investiert werden, diese kleine idyllische Schule hat ganz sicher schon etwas davon profitiert

 mitten im Wald, kleine gelbe Sterne

  schöne Pfade, selten gepflastert wie dieses Stück

















Sitio Forte




 Das Netz in Brasilien ist nicht das schellste und unsere Datenrate begrenzt. 
Wir versuchen aber, alle vorgesehenen Bilder zu laden und hier nach und nach einzustellen.


Wir verlegten nach Sitio Forte. Dort gibt es mehrere Wasserquellen und wir können unseren Tank für Waschmaschinen- und Duschwasser füllen.

 Wir ankern am Fort und genießen die Ruhe am Tag



 und in der Nacht

 Die Versorgungsmöglichkeiten sind hier beschränkt.
 Macht nichts, das selbstgebackene Brot,
 aus unserer neuen OMNIA Back-/Kochform schmeckt richtig lecker.





Donnerstag, 4. Juli 2013

Angra dos Reis

In Angra dos Reis wartete die Green Duck geduldig auf uns. Nach 6 Wochen Abwesenheit gab es viel, auch Unerfreuliches zu tun. Bei der zurückgebliebenen Feuchtigkeit im Cat, durch starken Regen am Abreisetag, hat der Schimmel begonnen sich langsam  auszubreitet.



mit 170000 Einwohner ist Angra auch das Touristische Zentrum der Umgebung und soll bei den    Brasilianern sehr beliebt sein

es gibt hier gut Versorgungsmöglichkeiten

Baden haben wir hier niemanden gesehen, auch wir haben hier darauf verzichtet. Entwässerungsleitungen gibt es hier bei dieser Wohnbebauung am Berg nicht und die Abwässer von 170000 Menschen nimmt dann das Meer mit
beim Chinesen in Yachtclub gibt es nicht nur leckeres Sushi