Dienstag, 30. Juli 2013

Mucuna Blume, Oje de Boje, Ochsenauge und mehr

Diese nicht so üppigen  Bananen strahlten uns an, sehn doch gut aus, wie sie so hängen. Mitnehmen oder nicht? Sie schmeckten wieder sehr gut.
Anmerkung: alle Früchte, die wir sammeln wachsen  wild im Regenwald, wir nehmen sie also niemandem weg, außer vielleicht den Tieren und die finden hinterm nächsten Baum andere.
   
wächst an einem stachligen, auch manchmal baumhohen, blattlosen Strauch, die an Rosenstiele erinnern



Wenn kleine Bäumchen ohne sichtbare Erde auf einem Stein wachsen, ist das schon erstaunlich, wenn diese dann riesig werden und mit ihren dicken Wurzeln den Stein umschlingen ist das sehr beeindruckend
und wenn sich dann noch die verschiedensten Pflanzen dazu gesellen sieht es richtig gut aus. Leider werden wir es hier nicht mehr sehen, wenn diese „Steine“ im brasilianischen Frühjahr anfangen zu blühen.
was dort in der Luft hängt ist die Samenschote der Mucuna Blume    eine Lianenart, die wir leider nicht blühend gesehen haben

 und das ist ein Samen dieser Blume, den man vom Meer angeschwemmt, manchmal am (baum- und strauchlosen) Strand findet. Für die Brasilianer ist dieser „Stein“ Glücksbringer und Talisman. Sie nennen ihn Oje de Boje - Ochsenauge. Er soll vor bösen Blicken, Magie (verhexen), Neidern, Feinden und Unglück schützen.
Das Bemerkenswerte, einige angeschwemmte „Steine“ schwimmen auf dem Wasser mit der Strömung bis von Hawai. Die Herkunft der Samen kann man an Hand von winzigen Merkmalen bestimmen.

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